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Der Lawinen- u. Suchhund
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B-Kurs Fortgeschrittenen Kurs
Der B - Kurs dient schwerpunktmäßig der taktischen Schulung des
Hundeführers.
Ausbildungsziel:
Hundeführer : Gleich wie Kurs A, dazu: richtige Beurteilung einer einfachen
Unfallsituation, zweckmäßiger Einsatz des Hundes bei störenden Einflüssen
und Ermüdungserscheinungen, Führung des Hundes zur Grob- und Feinsuche,
Beherrschung von zweckmäßiger Notfallhilfe.
Hund: Rasches Auffinden von 2 bis 3 lebenden Menschen, die auf einem
Lawinenfeld innerhalb eines Suchbereiches von 60 x 80 m und bis zu 1,5 m
Tiefe eingegraben sind. Ausdauer im Suchen, auch bei großer Kälte und
starkem Wind.
Es soll mit der Endphase des A - Kurses angefangen werden. nach Möglichkeit
ist eine Naturlawine als Übungsgebiet zu wählen, jedoch muß der
Lawinenkegel übersichtlich sein.
Die Übung muß einem Unfallgeschehen entsprechen und muß vom Führer taktisch
gelöst werden.
Bei jeder Übung sollen 2 bis 3 Personen vergraben werden. Es können auch
gut
durchgewitterte Gegenstände (Rucksack, Kleidungsstücke) leicht vergraben
werden. Solche Gegenstände und auf der Lawine ausgelegtes
Ausrüstungsmaterial müssen aber zum Unfallgeschehen passen. Größter Wert
ist
auf die Hilfe der Windrichtung zu legen. Kleine Störungen durch
Fremdpersonen sollen bei sicheren Hunden eingeplant werden (Figuranten mit
Sonde und VS - Gerät und Funk - ohne Lärm). Die Suchfeldgröße soll langsam
gesteigert werden (ca.80 m)
Auf die Leistungsfähigkeit und Suchdauer des jeweiligen Hundes soll
besonders geachtet werden. Bei Hunden mit kurzer Suchausdauer empfiehlt
sich
die schrittweise Suchverlängerung auf einem blinden Nachbarfeld, Der Übergang zum eigentlichen Übungsfeld soll ohne zeitlicher Unterbrechung vor
sich gehen.
Um einen Zeitplan zu garantieren wird empfohlen, für die reine Suche ein
Zeitlimit festzulegen.
Auf richtiges Vergraben und auch Verhalten der Versuchspersonen ist großer
Wert zu legen
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