Blitzschlag in Gortipohl
Die 5 Personen befanden sich auf dem Weg in Richtung ‚Goldivor’ zum Sonnwendfeuer als sie von einem lokalen Gewitter überrascht wurden. Sie konnten in einer Hütte Unterschlupf finden. Als im unmittelbaren Bereich der Hütte ein Blitz einschlug wurden die 5 Personen in der Hütte regelrecht auf den Boden geworfen. Sie erlitten alle Lähmungserscheinungen an den Füßen und Armen die teils bis zu 45 Min. anhielten und konnten deshalb anfangs die Hütte nicht verlassen. Nachdem die Lähmungserscheinungen nachließen konnten die Personen die Hütte verlassen und suchten in einer nahe gelegenen Mulde Schutz.
Erst zu diesem Zeitpunkt konnten sie einen Notruf absetzen.








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Holzfällerrettung
T. war als Holzakkordant mit 3 weiteren Arbeitern im steilen Waldgelände tätig. Sie fällten Bäume und führten sie über eine Seilbahn zur Holzbringung bergwärts ab. T. wurde von einem weiter unten im Gelände stehenden Kollegen über Funk zur Hilfeleistung angefordert. Er ging selbständig durch das steile Gelände zu seinem Kollegen abwärts. T. stürzte aus bislang unbekannter Ursache im steilen felsdurchsetzten Gelände etwa 10 hm ab. Er blieb schwer verletzt liegen.
Nach einer Weile bemerkten seine Kollegen das Fehlen von T.. Sie konnten den Abgestürzten auffinden. Die Ortsstelle St. Gallenkirch, führte die Bergung des Verunfallten mittels Winch aus dem steilen unwegsamen Gelände durch. Der HS des ÖAMTC setzte am 60m-Tau den Notarzt, sowie einen Teil der Bergrettungsmannschaft am Unfallort zur Erstversorgung ab.
Nachdem T. nach der 50m-Winch-Bergung und einem kurzen Fußmarsch mittels Trage von den ÖBRD-Einsatzkräften zu einer freien Waldfläche transportiert werden konnte, gelang es dem HS den Verunfallten wieder mittels 60m-Tau zu bergen.
Er wurde ins LKH Feldkirch geflogen





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Wanderer 1
Das Ehepaar H. führte eine Wanderung auf St. Gallenkirch/Garfrescha durch. Sie entschlossen sich den markierten Wanderweg "Wurzelweg" von Garfrescha in die Ortschaft St Gallenkirch talwärts zu nehmen. Beide gingen hintereinander den steilen Wanderweg talwärts. Sie ging voraus. Durch bislang unbekannte Umstände kamen sie vom Weg ab. Sie entschlossen sich weiterhin durch das steile Waldgelände zu Tal zu gehen. Jeder ging mit Wanderstöcken.Die vorausgehende M.H. kam ohne fremdes Verschulden ins Rutschen und stürzte etwa 200 m durch steiles Gelände, durch ein sogenanntes "Blies" ab. Als sie in Endlage war konnte sie ihrem Gatten zurufen, dass sie "heil" angekommen sei. Ihr Gatte, der den Absturz mitverfolgt hatte, war ihr bereits nachgestiegen, um ihr zu Hilfe zu kommen. Auch er rutschte im steilen Gelände aus und fiel auf derselben Bahn sich mehrmals überschlagend talwärts. Beide fielen durch unkrautbewachsenes, humöses, steiniges Waldgelände ab. Beide kamen etwa 100 m oberhalb der Schipiste am Talgrund zum Liegen. S.H. blieb unter seiner Gattin schwer verletzt liegen. Sie kümmerte sich vorerst um ihren Gatten und ging dann zu Fuß zum nächsten Haus. Von dort wurde die Rettungsaktion eingeleitet.
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Rodler
F. und ihr Lebensgefährte fuhren zusammen auf einer Rennrodel auf der Nachtrodelbahn in Richtung Talstation Garfreschabahn. F. saß vorne auf der Rodel. Nach einem Steilstück im unteren Abschnitt der Rodelbahn verloren sie die Kontrolle über die Rodel, konnten in einer Rechtskurve nicht mehr bremsen und prallten frontal gegen den ca 1,80 m hohen Absperrzaun. F. wurde samt der Rodel über die Absperrung geschleudert und stürzte ca 3 m ab. Die Verletzte wurde bis zum Eintreffen des Notarztes von der Pistenrettung Silvretta Nova erstversorgt, vom BRD St. Gallenkirch geborgen und in der Folge mit der Rettung ins LUKH Feldkirch eingeliefert.
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Wanderer 2
Der Wanderer B. D. stieg gegen 12.00 Uhr allein von Tschagguns, Ortsteil Bitschweil, auf die Horaaple auf. Von dort wollte er weiter über die Außergweilalpe nach St. Gallenkirch wandern. Im Bereich Maurentobel kam er vom markierten Weg ab und geriet in unwegsames Gelände. Gegen 20.30 Uhr setzte er mit seinem Handy den Notruf ab. Aufgrund der schlechten Witterung (Nebel, starker Regen) musste ein Suchflug des Hubschraubers „Libelle“ abgebrochen werden. In der Folge wurde B. von einer Suchmannschaft der Bergrettung St. Gallenkirch völlig durchnässt und leicht unterkühlt um 21.58 Uhr im Maurentobel gefunden und ins Tal gebracht. B. musste keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Er begab sich in seine Urlaubsunterkunft in St. Gallenkirch.
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Wanderer 3
G.D. wanderte auf dem markierten Wanderweg „Schoder“ talwärts. Nach Querung des Tramosabaches kam sie zu einem steilen, steinigen Wegstück. Sie kam ohne Fremdverschulden im Beisein ihres Begleiters selbständig zu Sturz und zog sich einen Schienbeinbruch rechts zu. ÖBRD Ortsstelle St. Gallenkirch 4 Mann mit Krankentrage vom Unfallort zum Einsatzfzg. Von dort zur nahen RK-Stelle St. Gallenkirch. Stationär LKH Bludenz.
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Lawineneinsatz Nova Tal (Alptobel)
Nach Meldung von M.M.
Liftangestellte wollten Lawinenhänge im Alptobel absprengen gehen („Abhenkina“). Dabei bemerkten Sie, dass bereits eine Grundlawine von selbst abgegangen war. Eine zweite Lawine konnten Sie noch beobachten (ca. 12:50 Uhr) Zu diesem Zeitpunkt war die Piste noch geöffnet.Nachdem es vom Abgang der ersten Lawine keinen Augenzeugen gab, und es nicht sicher war, ob Personen verschüttet wurden oder nicht wurde um 13:06 über Pager die Bergrettung alarmiert.Es wurde sofort mit der Absuche der Lawine durch Liftangestellte und Schilehrer begonnen.Von den Hubschraubern Libelle und Gallus 1 wurden insgesamt 5 Hundeführer und 5 Mann der Bergrettung St.Gallenkirch auf den Lawinenkegel gebracht. Bei Eintreffen des Einsatzleiters G. I. waren bereits ca. 30 Mann beim Sondieren, und laut H.B, die Suche mittels LVS und RECCO bereits negativ abgeschlossen. Der Einsatzleiter veranlasste eine weitere Absuche mittels RECCO.Nachdem der größte Teil der Lawine mittels sondieren abgesucht war, und der oberste Teil aus Sicherheitsgründen nicht abgesucht werden konnte (Gefahr durch Nachlawine), veranlasste der Einsatzleiter, dass die Hänge, aus denen Nachlawinen abgehen könnten, von Bediensteten der Silvretta Nova Bergbahnen abgesprengt werden.Vor dem Absprengen wurden alle Einsatzkräfte von der Lawine abgezogen und die Suche unterbrochen . Nach Beendigung der Sprengungen wurden zuerst die Lawinenhunde ein zweites Mal zum Absuchen auf den Lawinenkegel geschickt.Die Sondiermannschaften wurden neu eingeteilt, und der gesammte Lawinenkegel ein zweites Mal durch Grobsondierung abgesucht.
Nach erfolgloser Absuche durch die Hundestaffel, rückten diese um 16:00 Uhr von der Lawine ab.
Um 16:30 Uhr wurde die Suche durch sondieren ebenfalls ergebnislos abgebrochen und der Einsatz vom Einsatzleiter beendet.
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Snowboarder-Unglück
Die beiden ortsunkundigen Snowboarder M. und H. fuhren als Tagesgäste im Schigebiet der Silvretta Nova-Bergbahnen mit ihren Sportgeräten. Sie waren mit einem Reisebus angereist.Gegen 15.00 Uhr geriet M. auf der letzten Talfahrt im Bereich der Piste Nr. 25 unterhalb der Mittelstation der Valiserabahn von der Piste ab. H. folgte seinem Kollegen ins freie Gelände. Ein weiterer Kollege blieb auf der Piste und wollte, dass seine beiden Kollegen wieder den Hang hinaufsteigen und mit ihm gemeinsam auf der Piste zu Tal fahren. M. und H. schlugen diesen Vorschlag aus und erklärten, dass sie durch das ihnen unbekannte freie Gelände durch den Wald zur Tal fahren würden. Der Kollege fuhr alleine weiter zu Tal und wartete auf dem Parkplatz der Valiserabahn auf seine Kollegen. Abfahrt wäre um 17.00 Uhr gewesen.Währenddessen fuhren M. und H. an aufgestellten Warn- und Verbotsschildern weiter im freien Gelände zu Tal. Sie kamen immer mehr in steiles, nicht befahrbares Gelände. M. - Snowboardanfänger - verließen immer mehr seine Kräfte. Seine gesamte Kleidung wurde immer nasser, während H. gut im Gelände zurecht kam.Schließlich versuchten beide wieder den gefahrenenen Weg im Tiefschnee zurückzusteigen. M. dürfte immer mehr an Unterkühlungs- und Erschöpfungszuständen gelitten haben. Beide sahen keinen Ausweg aus ihrer Situation. Es gelang H. mit seinem Mobiltelefon ein letztes Not-SMS an seinen beim Bus wartendenden Freund zu senden (anschließend war der Akku leer). Dieser erkannte den Ernst der Lage und verständigte die Silvretta Nova-Bergbahnen über die Notlage seiner beiden Freunde.12 Mann des ÖBRD -Ortsstelle St. Gallenkirch- mit einem Lawinensuchhund und 8 Mann der Silvretta Nova-Bergbahnen begannen eine organisierte Bergung der beiden in alpine Not geratenen Wintersportler. Es gelang den Rettungskräften M. und HELBIG im freien Gelände bei vollkommener Dunkelheit aufzufinden und transportierten sie zur Mittelstation der Valiserabahn zurück.
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